Mancher gewinnt…

Detail aus einer Reklame für das NSM-Geldspielgerät Rotamint Royal Super aus dem Jahr 1977 in einer damaligen Fachzeitschrift für Automatenaufsteller. Ein Spieler hat eine laufende Serie und rd. 54 DM auf der Münzvorlage, er greift gerade nach dem Schalter, um ein Normalspiel in den Sonderspielen zwischenzuschalten. Dazu der damalige Claim: Man gewinnt mit Rotamint.

Mancher gewinnt manchmal mit Rotamint, außer der Aufsteller, denn der gewinnt immer.

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Merkur Gold

Detail aus einer ADP-Werbung für das ADP-Geldspielgerät 'Merkur Gold' aus dem Jahr 1977

Bei diesem Foto aus einer doppelseitigen ADP-Reklame aus dem Jahr 1977 stellen sich doch eine Menge Fragen. Zum Beispiel die Frage, welche Bierdunststube der Siebziger Jahre so gut beleuchtet gewesen sein mag. Oder die Frage, wie wohl das Design eines hypothetischen „Merkur Silber“ oder „Merkur Bronze“ aussehen möge, wenn dieser hässliche Kartoffelkasten der „Merkur Gold“ sein soll. Oder die Frage, was wohl die der damaligen Modeverirrung enthüpften chinesischen Schriftzeichen auf dem weißen Hemd des Zuschauers bedeuten mögen, der sich am rechten Automaten festhalten muss, um nicht umzufallen. Und vor allem stellt sich die Frage, ob die Spielerin und der Spieler im Bilde wohl mehr Vergnügen mit ihrem Spiel gehabt hätten, wenn die beiden Automaten auch eingeschaltet gewesen wären. Denn im eingeschalteten Zustand sind sowohl die Sonne oben, die Zählwerke neben der Sonne, der Schriftzug „Merkur“, die Walzenablesefenster als auch der Sonderspiele-Gewinnplan erleuchtet.

Sicher ist nur eines: Der Mensch, der das Flaschenbier trinkt, tut richtig. Ich würde auch niemals der Zapfanlage einer Kneipe trauen, Gesundheitsamt hin oder her.