Das Ende ist nahe!

Gibt aber nicht die Tatsache, daß seit 1914 schon 70 Jahre vergangen sind, Anlaß, daran zu zweifeln, daß wir wirklich seit jenem Jahr in den 'letzten Tagen' leben und daß Christi Kommen als Urteilsvollstrecker nahe ist? Nicht im geringsten! In bezug auf diejenigen, die die Erfüllung des 'Zeichens' von Anfang (1914) an erleben würden, sagte Jesus: 'Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen' (Markus 13:30). Angehörige dieser Generation sind noch am Leben, wenn ihre Zahl auch schnell abnimmt. Es stimmt, daß gemäß statistischen Ermittlungen die durchschnittliche Lebenserwartung gegenwärtig, weltweit gesehen, nur 60 Jahre beträgt, doch Millionen von Menschen leben länger. Gemäß verfügbaren statistischen Angaben lebten im Jahre 1980 noch nahezu 250 000 000 Menschen, die bereits 1914 am Leben waren. Diese Generation ist noch nicht vergangen. Interessanterweise geht jedoch aus Angaben, die von der UNO veröffentlicht wurden, hervor, daß im Jahre 1980 nur noch schätzungsweise 35 316 000 Menschen am Leben waren, die im Jahre 1900 oder früher geboren wurden. Die Zahl nimmt somit schnell ab, wenn die Siebziger- oder Achtzigerjahre erreicht werden. Betrachtet man dies zusammen mit allen Einzelheiten des prophetischen Zeichens Jesus, so deuten die Tatsachen stark darauf hin, daß das Ende nahe ist (Lukas 21:28)

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Paulus predigt…

Illustration aus einem älteren Wachtturm der Zeugen Jehovas: Paulus beim Predigen

Paulus hätte ja so viel zu erzählen, aus der Zeit, in der er die Christen noch gehasst hat und sich gefreut hat, wenn sie gesteinigt wurden; aus der Zeit, in der er einen epileptischen Anfall bekam, vorübergehend erblindete und vermeinte die Stimme vom Jesus zu hören; aus der Zeit, in der er sich stundenlang mit denen herumstritt, die Jesus aus Nazaret persönlich gekannt haben und deshalb wohl nicht so einfach mit der Jesusausdeutung dieses Pharisäers abzuspeisen waren; aus der Zeit, in der die früheren Jesus-Jünger in Jerusalem schließlich beschlossen hatten, Paulus doch einfach zum Missionieren ins Ausland zu senden; aus der Zeit, in der er den entlaufenen Sklaven Omnesimus (der Nützliche) mit vielen frommen Worten an seinen Besitzer zurücksendete, dieser Beschützer der Sklavenhalter und Feind der Freiheit der Sklaven; aus der Zeit, in der er gefesselt im Gefängnis saß, aus der Zeit… ach, so vieles hätte er zu erzählen gehabt, dieser Paulus. Und was macht dieser Paulus stattdessen, wenn er predigen will? Richtig, er nimmt sich eine Schriftrolle und liest daraus vor, ganz so, als sei das auf Papier Stehende wahr und das Erlebte zweifelwürdig. Und hinter Paulus, dem Begründer des Christentums, kam eine Reihe von Pfaffen, die es ihm nachtaten und feierlich verlasen, was auf Papier gestanden hat, Anbeter des Buchstabens und des Galgens für jene, die andere Texte benutzen, Erhalter des Staates und der Unterdrückung, Freunde der Massenverdummung, unpersönliche, sich aus jeder Verantwortung für ihr Tun stehlende Satansbraten, wahre Christen eben.