Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!

Twitter -- Hallo, -- Twitter ist nach deutschem Recht verpflichtet, Nutzer zu benachrichtigen, die von Personen in Deutschland unter dem NetzDG gemeldet wurden. -- wir haben eine Beschwerde bezüglich deines Accounts, @goebelmasse, für den folgenden Inhalt erhalten: -- Tweet-ID: 1406213978238423044 -- Tweet-Text: So schade, dass diese #SPD in den letzten Jahrzehnten niemals irgendwo mitregiert hat. Die hat immer so tolle Ideen! FICKT EUCH SELBST, VERLOGENE WAHLKAMPFLÜGNER! [url] -- Wir haben den gemeldeten Inhalt untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass er im Rahmen der Twitter Regeln (https://support.twitter.com/articles/18311) oder deutscher Gesetze nicht der Entfernung unterliegt. -- Mit freundlichen Grüßen -- Twitter

Hier mein Redesign des SPD-Logos, gedeckt von der grundgesetzlich verbürgten Kunstfreiheit und natürlich vom ganz allgemeinen Menschenrecht der Freiheit der Meinungsäußerung:

Bearbeitetes Logo der SPD. Der Schriftzug »SPD« ist teilweise unsichtbar und wie ein sinkendes Schiff geneigt. In der oberen rechten Ecke das Emoji mit dem ausgestreckten Mittelfinger.

Ich wünsche der Partei von Hartz IV, Rentenabschaffung durch Riestern und staatlich subventioniertem Arbeitsmarkt zur staatlichen Förderung des Lohndumpings und der Hungerrenten unter ihrem *kicher!* Kanzlerkandidaten Olaf „Ich war Schröders Generalsekret“ Scholz viel Erfolg bei ihrem mit Hingabe angestrebten Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde und drücke an dieser Stelle noch einmal meine Hoffnung aus, dass die Intelligenzbeleidigung in nicht allzuferner Zukunft in das StGB als Straftatsbestand aufgenommen wird, damit man die unerträgliche und schamlose Social-Media-Politikspam solcher Wahlkämpfer wirksam unterbinden kann.

Allen anderen intelligenzbegabten Menschen rufe ich zu: Es entspricht offenbar vollständig den Twitter-Nutzungsbedingungen, wenn man in einem Tweet, in dem man eine offene Wahlkampflüge als solche benennt, mit den zugegebenermaßen nicht höchsten zivilisatorischen Standards entsprechenden Worten „FICKT EUCH SELBST, VERLOGENE WAHLKAMPFLÜGNER!“ abschließt. Macht davon weisen Gebrauch! Und häufigen!

Mit fröhlichen Grüßen aus dem langjährig SPD-regierten Hannover, in dem schätzungsweise 50.000 Wohnungen fehlen — ohne, dass das außerhalb der Wahlkampfzeiten zu irgendeiner politischen Aktivität führte oder innerhalb der Wahlkampfzeiten zu etwas anderem als intelligenzbeleidigendem Geschwätz direkt vom Social-Media-Spamteam des lokalen Fraktionsobermotzes Lars Kelich.

Die Idee, Twitter zu bearbeiten, bis es nicht mehr stinkt, wie es etwa das Dummchen Annalena beim politischen Mitbewerb auf ihrer eigenen Website vorgemacht hat, ist jedenfalls (noch) zum Scheitern verurteilt.

Ab jetzt geht es hier wieder völlig unpolitisch weiter. Hier gleich zum Runterkommen ein lustiges Tierfoto:

Ein Gorilla liegt auf dem Boden und zeigt den Mittelfinger

Aus der politischen Vergangenheit von Olaf Scholz

Werbung des Bundesministeriums für Finanzen aus dem Jahr 2004 -- Raus aus der Schwarzarbeit. Rein in die Ich-AG: mit bis zu 14.400 Euro Förderung -- Illegal ist unsozial

Federführend bei der Einführung dieser staatlich subventionierten Insolvenzselbstständigkeiten, deren wesentlicher Zweck es war, Menschen aus dem Bezug existenzsichernder Sozialleistungen herauszudrücken (und die Arbeitslosenstatistik besser aussehen zu lassen), war der damalige Generalsekretär der SPD, Olaf Scholz. Für das niemals offizielle, aber in offizieller Reklame und Propaganda gebrauchte Wortgetüm „Ich-AG“ hat die damalige rotzgrüne Koalition auch gleich einen Preis erzielt: Unwort des Jahres für die Reduzierung von Individuen — als Aktiengesellschaft — auf ein sprachliches Börsenniveau. Das ist eine wunderbare Zusammenfassung der gesamten SPD-Politik unter Kanzler Gerhard Schröder, Grünen-Komplize Joschka Fischer und SPD-Generalsekretär Olaf Scholz.