Golden Noble House

Werbung für das Geldspielgerät Golden Noble House aus dem Jahr 1998

Vermutlich so gleißend gülden, edel und mindestens so „gemütlich“ wie die dunkle, dreckige Spielhalle im Rotlichtviertel. Für die jüngeren: Die seltsamen Münzen im Hintergrund sind „Heiermänner“, wie das Fünf-Mark-Stück hier genannt wurde. Die haben zehn Gramm gewogen und hatten ungefähr so viel an Lebensmittelpreisen festgemachte Kaufkraft wie die deutlich leichtere, graue Fünf-Euro-Banknote bei ihrer Einführung rd. drei Jahre später, am 1. Januar 2002.

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Riskanter rasen!

Werbung für ein Geldspielgerät aus einer Fachzeitschrift für Automatenaufsteller aus dem Jahr 1999: Rasanter riskieren! Der neue 'Gib Gummi'!

Ja, dieser NSM-Löwen-Geldspielautomat aus dem Jahr 1999 trug wirklich den gnadenlosen Namen „Gib Gummi“, obwohl „Gib Geld“ ein viel passenderer Name gewesen wäre. Er sah übrigens auch aus, der NSM-Löwen-Automat aus dem enthirnten Jahr 1999, und zwar so:

Foto des NSM-Löwen-Geldspielautomaten 'Gib Gummi' aus dem Jahr 1999

Der Wert einer Tankfüllung ließ sich mit Leichtigkeit binnen zweier Stunden verzocken.

Multi Champ Deluxe

Animationsbildschirm des Arcade-Spieles Multi Champ aus dem Jahr 1999

Sechs alte Spielideen von einem (nachgemachten) Pang bis zum (nachgemachten) Tetris zusammen mit einem Geldeinwerf-Animationsbildschirm für sexuell unterforderte Männer, auf dem einen Frauen mit Augen wie ein offenes Bett anschauen. Die besseren graphischen Möglichkeiten und die höhere verfügbare Rechenleistung der späten Neunziger Jahre hat zu vielen derartig ideenlosen Kisten für die Spielhallen geführt.

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