Wo das Licht erstickt

Stark bearbeitetes Foto vom Ihmezentrum

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Zur Ladenstraße links

Altes Hinweisschild in der Ruine des Ihmezentrums: Ladenstr./Parkhaus

Es gibt zwar schon seit zehn Jahren keine Ladenstraße mehr in der Ruine des Ihmezentrums, aber man kann ja einfach statt nach links ein bisschen in der Zeit zurückgehen. Um wohlwollende Beachtung und Betrachtung fleht hier auch die formschöne Laterne, die noch den Gestaltungswillen und den ganz besonderen Charme der Siebziger Jahre verbreitet.

Im Hintergrund ein großes Propaganda-Transparent für den Ausbau der Durchtunnelung zur Blumenauer Straße, viel sichtbarer als irgendwelche Bauarbeiten an diesem Ausbau der Durchtunnelung — dabei kann ich kaum den deftigen Uringeruch erwarten, der sich schon nach drei Monaten in diesem Tunnel breitmachen wird, weil sich hinterher niemand um diesen Unort von nationaler Bedeutung kümmern wird. Aus Liebe zum Quartier. Mit Gruß von der Bundesregierung. Danke, Angela Merkel!

Der neue Große Garten in Hannover

An der Ruine des Ihmezentrums in Hannover-Linden aufgehängte Propaganda mit Visionen eines völlig begrünten Ihmezentrums.

Am besten an dieser Vision eines PR-Heinis, der mit seinen Visionen der umgestalteten Ihmezentrums-Ruine besser ganz schnell zum Notarzt gehen sollte, finde ich ja noch den Weg mitten durch das geplante größte Hundeklo in Hannover-Linden: Er nötigt Fußgängern Umwege auf, die sich Fußgänger nicht aufnötigen lassen werden, so dass schon nach kurzer Zeit ein erfreulich geradliniger Trampelpfad durch das Gras vom Wege umschlängelt werden wird. Bonus: Die zu ausgehängter Propaganda gewordene Idee strahlt so sehr in die geistige Umnachtung des Zeichners hinein, dass es im Inneren des Ihmezentrums wohl niemals mehr dunkel werden wird. Denn so etwas bei Dunkelheit Nützliches wie Laternen am Wege ist offenbar nicht vorgesehen. Das ist doch prima!

Abriss: jetzt. Alternativen: keine. Intown ist Carlyle 2.0.