Liebe Grün:innen

Anzeige in einer Zeitung: Liebe Grüne! -- Seit fast 40 Jahren wählen und warten wir auf eine grüne Regierung. -- u.a. um die Erderwärmung von 1,5 Grad noch vor 2030 zu verhindern -- Die sinkenden Umfragewerte, aktuell nur noch 19 %, werden nicht reichen für eine konsequent grüne Politik und die Einhaltung des Pariser Abkommens. -- Um Lindner, Merz & Co. rauszuhalten, brauchen wir 26 bis 28 % als grünes Wahlergebnis. -- Noch ist es Zeit für eine Rochade in der Kanzlerkandidatur. -- Die von uns Befragten sehen es auch so und wünschen sich Robert Habeck, weil er Regierungserfahrung hat und bisher Unentschlossene & Neuwähler eher überzeugt. -- Bitte geht in Euch! Noch vor der Wahl! Realpolitik verzichtet auf persönliche Profilierung. -- Wer gleicher Meinung ist, teile sie bitte der Bundespartei auf allen möglichen Wegen mit, je eher, umso besser! -- Unser Handeln kann Berge versetzen. Auch in der Politik. -- V.i.S.d.P.: Katja Jonas-Bretscher & Hans-Rainer Jonas, jonas@hv-jonas.de, Uedesheimer Straße 2, 40221 Düsseldorf

Ich habe dieses Bild einer erfreulich auf geschlechtertrennende Sprache verzichtenden Zeitungsanzeige von Menschen, denen urgrüne Inhalte und im Dienste ebendieser Inhalte sachlich zielführende Politik wichtiger als irgendwelche First-World-Problem-Solutions wie Frauenquoten und politische Neusprech-Ambitionen zu sein scheinen, bei @simer122@twitter.com mitgenommen. Von dort kommt auch die eigentümliche Qualität, die aussieht, als wurde das Bild von einem Bildschirm abfotografiert. Nicht gelernt zu haben, wie man einen Computer bedient, ist sehr traurig; das Handy ist kein Ersatz für Strg+Druck und anschließendes Einfügen des Bildschirminhaltes in eine Grafiksoftware, um dann abzuspeichern. Ihr benutzt doch Windows, oder?! Immerhin wurde das Foto nicht auch noch ausgedruckt und gefaxt. Man sollte bei so vielen Social-Media-Preisen eigentlich auch mal den goldenen Troll des Jahres vergeben. Eine Keksquote von einhundert Prozent bleibt übrigens auch weiterhin absolut vertretbar. Keks ist Fortschritt, liebe Grün:innen, Keks, Keks, Keks. Und dieser gesamte Absatz ist unzusammenhängendes Gelaber.

Aus der politischen Vergangenheit von Olaf Scholz

Werbung des Bundesministeriums für Finanzen aus dem Jahr 2004 -- Raus aus der Schwarzarbeit. Rein in die Ich-AG: mit bis zu 14.400 Euro Förderung -- Illegal ist unsozial

Federführend bei der Einführung dieser staatlich subventionierten Insolvenzselbstständigkeiten, deren wesentlicher Zweck es war, Menschen aus dem Bezug existenzsichernder Sozialleistungen herauszudrücken (und die Arbeitslosenstatistik besser aussehen zu lassen), war der damalige Generalsekretär der SPD, Olaf Scholz. Für das niemals offizielle, aber in offizieller Reklame und Propaganda gebrauchte Wortgetüm „Ich-AG“ hat die damalige rotzgrüne Koalition auch gleich einen Preis erzielt: Unwort des Jahres für die Reduzierung von Individuen — als Aktiengesellschaft — auf ein sprachliches Börsenniveau. Das ist eine wunderbare Zusammenfassung der gesamten SPD-Politik unter Kanzler Gerhard Schröder, Grünen-Komplize Joschka Fischer und SPD-Generalsekretär Olaf Scholz.

Dreckiges Gitter

Detail an einer Tür im Sockelgeschoss der Ruine des Ihmezentrums in Hannover-Linden: Ein dreckiges Gitter, das vermutlich mehrere Jahrzehnte nicht gereinigt wurde

Dieses Foto eines dreckigen Gitters in der Ruine des Ihmezentrums zu Hannover-Linden ist übrigens ein Farbfoto, und wenn man ganz genau hinschaut, sieht man es auch.

Als ich gestern dort vorüberrollte, stieg ich auch vom Fahrrad ab und machte kurz ein Foto vom Hinweis auf die angebliche „Bürgerbeteiligung“ angesichts bereits fertig ausgearbeiteter Vorschläge zur „Durchtunnelung“ ohne Tunnelbauerfordernis von der Blumenauer Straße zur Ida-Arenhold-Brücke (das ist hier, und ja, man kann da schon mit dem Fahrrad durchfahren, wenn man sich gern ein bisschen gruselt). Nicht unweit von mir standen zwei PR-Heinis mit Handy und Klemmbrett für Notizen, die offensichtlich einen Film planten und die Kameraeinstellungen vor Ort abklärten und mit Fotos festhielten (nein, ich habe diese berufsmäßigen Scheißlügner dabei nicht weiter gestört und auch nicht fotografiert, denn solche Schergen sind immer ganz besonders empfindlich, auch bei geringeren Anlässen sehr polizeirufaffin und fühlen sich in ihrem Lügenhandwerk gar wie richtige Journalisten). Während ich also den Aushang mit der Lüge einer angeblichen Bürgerbeteiligung fotografierte, kam ein Passant vorbei und sprach mich direkt und lautstark an: „Sie dürfen nicht alles glauben, was ihnen hier erzählt wird!“. Ich lächelte ihn trotz seiner etwas harschen Anrede freundlich an, deutete auf die andere Seite der gegenwärtigen Durchfahrt und sagte: „Ich glaube hier gar nichts. Schauen sie dort, da hängen noch die Lügen vom neuen ‚Großen Garten von Hannover‘ von vor fünf Jahren aus, die haben sie nicht einmal für die neuen Lügen weggemacht.“. Und er sagte mir in einer bösen Mischung aus Fatalismus und Wut, dass im Text unter den Lügenbildern aus der Architektursoftware sogar von einer dritten Ebene der Tiefgarage die Rede sei, die es niemals gegeben habe und dass er seit vierzig Jahren im Ihmezentrum lebe und seit fuffzehn Jahren nur von angeblichen „Investoren“ und von ihren Schergen aus der lokalen Scheißpresse belogen wird.

Es war ein harsches und lautes Gespräch, zwar noch unter der Schwelle richtigen Stunks, aber nicht sehr weit darunter. Manchmal bin ich froh über meinen Körperbau, der mich schon vor viel grober Aggression bewahrt hat. Trotzdem verabschiedeten wir uns noch höflich voneinander. Höflichkeit ist ja niemals falsch.

Die beiden PR-Heinis, die mit der Produktion ihres PR-Filmchens beschäftigt waren, haben sogar in ihrem verlogenen Tun kurz innegehalten, um dann unbeirrt weiterzumachen. Intellektuelle Tätigkeit oder gar Scham über die eigene Beteiligung an diesem Verbrechen ist bei ihnen nicht aufgekommen. Es ist ja Kapitalismus hier. Da wird halt gemacht, was einer bezahlt. Und da wird nur gemacht, was einer bezahlt.

Auf weitere fuffzehn Jahre Lüge, Zerfall, Dreck und Verbrennung von dummen Staatsgeld, mit dem auch Zukunft und etwas Erfreuliches entstehen könnte. Und auf die Bewerbung Hannovers zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025! Die Schulen in der Stadt verschimmeln übrigens immer noch, da gab es keine Sanierungsarbeiten während der coronafreien Zeit.

Gruß auch an Lars Windhorst, dem gegenwärtigen „Investor“, der sich eifrig die Täschlein vollsteckt, während er für rd. 150 Meter „Tunnel“, den man gar nicht bauen muss, drei Millionen Øre Staatsgeld verschleudern kann. Und natürlich an die Scheißgrünen aus Hannover, die den brutalistischen Klotz zum Denkmal machen wollen. Nicht, dass die noch jemand wählt, damit sich auch mal etwas ändert in Stadt und Land!

kunnst anflug

ich fühle mich sOho beswingt und künstlerich nach dem durchpaitsch des LSR in rat und tag und trübnis. autsch dem nächStehn SPD-mitgleid werde ich wool eine betongskulptour machen, undt sainen gryhnenn koaliziunspenner gehbe ich gärn in den kraislauwf der nahtour zürück, möhgen die rahben erheben irren sangk zuhm aBenndt

flAggerei däss fiertenn rrrreichEss

wolltT irr die totaaaale aRrrrbeit!?!?!?
unTeer diesemm banNärr geet eß voRrrran!