Gimp 2.10 meldet ein Problem

GIMP-Meldung -- Beschädigter gimp-metadata-Parasit entdeckt. Fehler beim Übertragen der XMP-Daten. Auswerten der XMP-Daten ist fehlgeschlagen

Ach, so ist das: Gimp 2.10 hat Parasiten in den Metadaten. Endlich weiß ich, wieso das kleine Bildermachprogrämmchen so einen Speicherabdruck bekommen hat. Das Knabbern am RAM ist unüberhörbar, und auch die Swap-Partition langweilt sich nicht.

(Gimp kann in der aktuellen Version niemanden mehr empfohlen werden, der unter 8 Gigabyte RAM in seinem Computer hat — so wie ich.)

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Five Points of Fellowship

Five Points of Fellowship

Gruß an F.B. — na, erinnert es dich an dein ganz geheimes… sorry: heimlichtuerisch heiliges Tempelritual, kurz bevor sie dich nach der ganzen langweiligen Kinovorführung, Gehirnwäsche sowie nach dem Zeigen deiner frisch gelernten Zeichen und Namen in den celestialen Raum mit den bequemen Sesseln und Sofas gelassen haben? Dann weißt du ja, wo dieser Josef Schmitt¹ es her hatte. (Aus seinem tollen Buch Mormon, abgeschrieben aus mit Urim und Thummin übersetzten Goldplatten der verlorenen zehn Stämme Israels unter den Indianern, die dann nach der Übersetzung gleich wieder von so einem Engel weggenommen wurden, hatte er es jedenfalls nicht. Die Abbildung kommt übrigens aus einem Buch über die Freimaurerei.) 😀

¹Wenn ihr Jesus nicht Jehoschua nennt, weil das Aramäische so schlecht über eure Zungen geht, dann deutsche ich eure englischen Namen auch ein, damit sie mir leichter über die Zunge gehen…

Gigant

Werbung für das Panda-Geldspielgerät 'Gigant' aus einer Fachzeitschrift für Automatenaufsteller aus dem Jahr 1969

Im Sommer des Jahres 1969 warfen allerorten die völlig geschmacklosen Siebziger Jahre ihren ekelhaften Schatten voraus. Aus klarer Typografie ist der „Gigant“-Schriftzug auf dieser Scheibe geworden, und das Gelb und Lila auf dieser Scheibe möchte sich gar nicht gern zum Holzimitat aus Kunststoff gesellen, das auf den Automaten aufgeklebt wurde. Nur noch wenige Jahre bis 1973, wo die Speerspitze des Designs für erfolgreiche und nahezu überall aufgestellter deutscher Geldspielgeräte so aussah… ja, das ist das Originalgehäuse und die Originalscheibe eines wirklich gut erhaltenen Exemplars, und nein, das wirkte damals nicht etwa besonders hässlich und brechreizerregend, sondern völlig normal. 😀

Wie ich die völlig geschmacklosen Siebziger Jahre und die völlig hirnlosen Achtziger Jahre überlebt habe, ohne mich zu erschießen, ist mir bis heute ein Rätsel.

Und nun zum Fußball

Werbung aus dem Jahr 1967: Franz Beckenbauer: 1:0 für die Liebe

Jetzt, wo sich YouTube mit der GEMA geeinigt hat, kriegt dieser sängerisch gewiss hochbegabte Erzeuger wertvollen geistigen Eigentums dadurch ein paar Eurocent, dass ihr euch Musik auf YouTube anhört. Der hat es ja auch wirklich nötig! :mrgreen:

Und jetzt viel Spaß mit der Sperrtafelfreiheit auf YouTube!