Stadionbad

Stadionbad in Hannover, Sportpark

Den „ästhetischen Begriff der Siebziger Jahre“, wie ich das gern so hämisch-verharmlosend nenne, gibt es in Hannover zum Glück nicht nur in Form des Ihmezentrums, und ich muss zugeben, dass mir das Stadionbad in seiner geschwungenen, leicht wirkenden Form sogar ein bisschen gefällt, wenn nicht gerade durch das Fenster die typischen Farben seines Zeitalters sichtbar werden. Gut, wenn sich stattdessen der Abend in den Fenstern spiegelt.

Das Foto ist leider böse verrauscht. Vielleicht sollte man Lichtbilder besser bei Licht machen…

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Behördenhaus

Behördenhaus (früher als Bezirksregierung bekannt) am Waterlooplatz 11 in Hannover

Sie haben dem Architekten gesagt: „Mach es so, dass jeder, der darauf zugeht, sich klein und zerbrechlich fühlt, so dass er mutlos wird, so, dass er sich für einen lästigen Bittsteller vor der staatlichen Gewalt hält, der den Betrieb mächtigerer und wichtigerer Dinge nur stört mit seinen unbedeutenden Anliegen“… und der Architekt hat geliefert.

Heute ist übrigens der Todestag des früheren strammen Nazis und weniger früheren hannöverschen Stadtbaurates Rudolf Hillebrecht, der die britischen Luftbombardements von Wohngebieten unter seiner Neubezeichnung „Stadtentwicklung“ mit dem Ziel einer autofreundlichen Stadt fortsetzte. Leider ist das Grab viel zu klein, um freudig raumgreifend darauf zu tanzen, außerdem habe ich mir böse den rechten Zeh gestoßen und einen fiesen Riss im Zehennagel, so mir überhaupt nicht zum Tanzen zumute ist, aber im Geiste tanze ich bei der Vorstellung, dass diese menschenfeindliche Gestalt jetzt endlich verwest ist und wohl auch im Rahmen einer Zombieapokalypse nicht mehr wiederkommt. Ich wollte, ich könnte hoffen, dass er ewiglich unter alles mit sich reißenden Schmerzen in der eiskalten Hölle verbrennt, die er einer halben Million Menschen als Stadt bereitet hat!