Gemordete Mathildenstraße

Stark mit Gimp nachbearbeitetes Bild eines Siebziger-Jahre-Baus in der Mathildenstraße in Hannover-Linden, mit dekorativem Schild 'Fußballspielen verboten' vor der Plattenbauästhetik

Die Leiche der Fannystraße ist längst schon unter Beton begraben.

Der neue Große Garten in Hannover

An der Ruine des Ihmezentrums in Hannover-Linden aufgehängte Propaganda mit Visionen eines völlig begrünten Ihmezentrums.

Am besten an dieser Vision eines PR-Heinis, der mit seinen Visionen der umgestalteten Ihmezentrums-Ruine besser ganz schnell zum Notarzt gehen sollte, finde ich ja noch den Weg mitten durch das geplante größte Hundeklo in Hannover-Linden: Er nötigt Fußgängern Umwege auf, die sich Fußgänger nicht aufnötigen lassen werden, so dass schon nach kurzer Zeit ein erfreulich geradliniger Trampelpfad durch das Gras vom Wege umschlängelt werden wird. Bonus: Die zu ausgehängter Propaganda gewordene Idee strahlt so sehr in die geistige Umnachtung des Zeichners hinein, dass es im Inneren des Ihmezentrums wohl niemals mehr dunkel werden wird. Denn so etwas bei Dunkelheit Nützliches wie Laternen am Wege ist offenbar nicht vorgesehen. Das ist doch prima!

Abriss: jetzt. Alternativen: keine. Intown ist Carlyle 2.0.

Beton: Es kommt drauf an, was man daraus macht

Hässliche Fassade in etwas ungewöhnlicher Perspektive, die die gesamte Eintönigkeit und Trostlosigkeit deutlich macht

Man kann zum Beispiel aus Beton solche Fassaden machen und sie in den öffentlichen Blickraum stellen. Bei den Menschen kommt die Botschaft solcher Architektur gar nur deutlich an. Sie wissen, ohne ganz genau hinschauen zu müssen, dass es sich um einen Ort handelt, auf den geschissen wird. Von jemanden, der auf Orte scheißt. Und auf Menschen. Und genau so fühlen sie sich dort, die Menschen mit ihrem Auge und ihrem Sinn, und genau so führen sie sich dort auf.