Und nun ein kleiner Kartentrick…

Einfach nur großartig¹! Direktkartentrick

¹Ich bin mir sicher, dass Penn & Teller ziemlich genau zu sagen wüssten, wie er das gemacht hat, Javi Benitez aber einfach irgendwann noch einmal in ihrer Show haben wollten. Natürlich sind hier insgesamt 16 vermutlich sehr dünne Karten im Spiel, die jeweils als vier Karten präsentiert werden. Wenn man das weiß, kann man sogar manchmal wegen der ungeschickten Kameraführung sehen, dass jede „Karte“ mehrere Karten ist (insbesondere, wenn er die Karten aus dem Etui holt). Aber die Darbietung ist einfach nur großartig, und ich kann nicht einmal eine Andeutung davon erkennen, wie da andere Karten nach vorne manipuliert wurden (soll ich ja auch nicht sehen können), sondern nur hin und wieder eine dumpfe Ahnung entwickeln, wenn während der Präsentation die Reihenfolge der Karten geändert wird, mutmaßlich, um andere Kartenstapel bilden und als „neue“ Karte präsentieren zu können…

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Ich habe die Zukunft der YouTube-Videos gesehen!!!1!

Den Älteren unter uns wird diese Art der Informationscodierung ja noch etwas vertraut sein:

Direktlink

Für die vielen, die nicht mehr morsen und nichts Gemorstes mehr lesen können:

I apologize for such a boring video. This video has been put in morse code to avoid YouTube sensing its message through audio or visual techniques. This is a test of the YouTube coding system used to remove ads from videos and keep videos from reaching subscribers. It is also to serve as a baseline as an experiment in regards to YouTube demonetizing videos. I have added no offensive content. I have added no metadata. This video will help determine if channels are blacklisted and demonetized by the system automatically. Check the video codes in the source code of this page. Feel free to post a translation of this message along with any excluded ad codes you find into the comments below. If you would like to reupload this video to your own channel to test, please do so. More information will come soon. Thank you for understanding. This is the end of this message

Ich wünsche allen YouTube-Contentlieferanten auch weiterhin viel Spaß in der Don’t-be-evil-Zensur- und Vermarktungshölle bei YouTube!

Vierzig Kilobyte…

Another visitor. Stay a while… stay FOREVER!

Vierzig Kilobyte. Sechzehn Farben, die nur mit Einschränkungen verwendbar sind. 320×200 Pixel Grafikauflösung. Man kann da trotzdem ein Spiel mit beachtlicher Komplexität hineindrücken… natürlich im „schönen“ 6502-Assembler gecodet, drei Acht-Bit-Register nebst zwei Handvoll Adressierungsarten sind genug. Und weil der Speicherplatz so überreichlich vorhanden ist, kann man auch noch ein bisschen Sprachsynthese machen. Der Schrei, wenn die Spielfigur abstürzt — im Video zu Anfang einmal zu hören, der Spieler spielt dann allerdings fehlerfrei — ist unglaublich gut gelungen. Und wer die Grafik nicht so pralle findet, achte bitte einmal auf die Animation des Spielersprites und überlege sich, in welchem Spiel aus den Achtzigern ein Bewegungsablauf so gut aussah.

Wer es nicht mitbekommen hat: Es gibt keine Möglichkeit, den Spielstand zu speichern. Man muss das Spiel komplett durchspielen (und hat dafür maximal sechs Stunden Zeit, die sich verringert, wenn man stirbt, das Modem benutzt oder dergleichen). Deshalb ist es als relativ kurzes Spiel konzipiert — aber dafür sind die Räume mit den Robotern und Gegenständen zufällig angeordnet, so dass man sich keine allgemeine Strategie zurechtlegen kann. Natürlich ist jedes generierte Spiel lösbar, aber manchmal ist es deutlich schwieriger als im Video, wenn man erst in späteren Räumen Passwörter zum Deaktivieren der Roboter findet, aber vorher durch ein paar üble Räume hindurchmuss, die sich nicht völlig abarbeiten lassen. Übrigens: Das Lochkartenpuzzle (im Video erst am Ende angegangen und gleich vollständig gelöst, zum Glück im Zeitraffer) wird ebenfalls zufällig generiert, die Lochkarten sehen jedesmal anders aus. Allerdings werden hier immer die gleichen Schablonen überlagert, so dass man sich an die Formen ein wenig gewöhnen kann.

Heute tragen die Menschen Wischofone in der Tasche, auf denen sie Spiele oft geringerer Komplexität (aber mit besserer Grafik) spielen, und in einigen Fällen passt das Piktogramm des Spieles kaum in vierzig Kilobyte. Interessante Spielideen gibt es trotz hervorragender Technik leider nicht mehr.

Youtube-Direktmission

Wide Open Slam Bang

Werbung für den Gottlieb-Flipper Jack in the Box aus dem Jahr 1973

Auch, wenn das Spielfeld auf dem Werbefoto recht harmlos und leer aussieht: Die Seitenausläufe mit den Bumpern waren tödlich, und direkte Schüsse auf die mittleren der zehn Droptargets waren „drain shots“, wie es ein Englischsprachler sagen würde. Mehr, und vor allem mehr von der wunderhübschen Siebziger-Jahre-Farbgestaltung in gelb, türkis und pink, kann man sich bei der Internet Pinball Database anschauen. 😉