Platz Frei! Bisschen #Ihmezentrum abreißen

Plakat am Ihmezentrum -- Platz Frei! Oder Shoppingmall? ...Bisschen Ihme-Zentrum abreissen

Bisschen Ihme-Zentrum Abreißen ist ein Projekt, nach dem niemand gefragt hat. Es ist ein proaktiver Beitrag zur Diskussion um die Zukunft des Ihmezentrums und ein Argument gegen die Privatisierung und Kommerzialisierung städtischen Raumes. Das Gebäude liegt wie eine fünfhundert Meter lange Insel in der Struktur der Stadt. Errichtet auf dem Gelände einer alten Weberei, damals gegenüber der Gilde-Brauerei, bot der Sockel des Ihmezentrums Raum für Parken und Anlieferung für die Shopping-Mall darüber. Heute hat der Sockel seine Funktion verloren: Er steht seit zwanzig Jahren leer! Die vormals industrielle Umgebung hat sich gewandelt und die Blumenauer Strasse spielt eine Nebenrolle.

Wir schlagen vor, die Blumenauer Strase in die leeren unterirdischen Parkgeschosse zu legen und den größten Teil des Sockels abzureissen. So wird ein urbaner Platz auf Strassenniveau frei und das Ihme-Zentrum wird durch seine Fragmentierung zu einem Teil der Stadt -- die über diese öffentliche Terrasse endlich Zugang zum Fluss erhält. Im Gegensatz zu dem geplanten Shopping-Center, das der windige Investor zu reaktivieren plant, ist der neue Ihme-Platz ein unkommerzieller Raum, welcher allen Menschen zu jeder Tageszeit offen steht. Weite und schmale, offene und gedeckte Aussenräume bieten vielfältigen Nutzungen Platz. Der neue Ihme-Platz ist ein politischer Ort -- und ein Appell an die Stadt Hannover und ihre BewohnerInnen, das Schicksal der Stadt nicht kampflos privaten Investoren zu überlassen

Tja, und wenn die Menschen, die diese beachtenswerten Plakate aufgehängt haben, nun auch noch dazu fähig gewesen wären, eine Webressource oder eine Kontaktmöglichkeit für Menschen anzubieten, die aus guten Gründen kein Smartphone benutzen — ich bin zum Beispiel so jemand — dann würde ich mich zu gerne mal mit ihnen unterhalten. Vielleicht kommt das ja noch in den nächsten Tagen… 😉

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Alphorn-Fa

Diese „Quarte“ (auf halbem Wege zum Tritonus) ist zwar ein natürlicher Oberton (nämlich der elfte Ton der Naturtonreihe) und lässt sich deshalb auch auf einem Naturhorn wie einem Alphorn blasen, aber sie ist für zumindest für meine Ohren sehr… ähm… ungewohnt. Vor allem, wenn das Fa wie hier melodisch gleich nach dem Mi kommt, so dass ein für mich wirklich sperrig-schrill klingender Tonschritt entsteht, der sich wie anderthalb Halbtöne anfühlt. Ich wusste gar nicht, dass volkstümliche Instrumente bei intendierter Spielweise so schräg sein können. (Liebe Alphornbläser! Denkt auch an die Naturseptimen! Die könnt ihr genau so gut, und sie wirken auf bergferne Hörer wie mich auch nicht so derb dissonant, obwohl wir die auch in keiner diatonischen Leiter haben.) YouTube-Direktquartengebläse