Knee deep in the shores of inferno

Screenshot 1

Screenshot 2

Screenshot 3

Screenshot 4

Screenshot 5

Screenshot 6

Screenshot 7

Screenshot 8

Screenshot 9

Screenshot 10

Screenshot 11

Screenshot 12

Da spielt man Beyond Reality für Doom 2 und wundert sich in den ersten Maps über alles mögliche, wie zum Beispiel beflügelte Kisten mit aufmontiertem Geschütz und Maschinengewehr, rasende blutspuckende Schädelpfähle, die tote Gegner auferwecken, zweiköpfige Chaingunner, kopflose Zombies, explodierende grüne Cacodemons, explosive Tonnen, die Beine kriegen und den Spieler verfolgen oder kleine, rasende und beinahe niedliche Dämonchen — und denkt sich: Da kennt sich jemand mit ZDooM aus und hat die Tiefen des DECORATE-Lumps durchschritten. Und dann sehen diese Maps auch wirklich seltsam aus. Aber trotz der ungewohnten Gegner spielen sie sich überraschend gut.

Die Screenshots sind alle aus Map 10: „Knee Deep in The Shores of Inferno“. Die hält durchaus, was der Name verspricht, nur eben nicht mit den Gegnern aus DooM 1, sondern mit tanzenden Schwertern, fiesen Geister-Revenants, schießenden Fernsehapparaten und Stealth-Gegner, die nur bei ihrem Angriff oder wenn sie angeschossen wurden kurz zu sehen sind. Ich spiele wirklich nicht zum ersten Mal in meinem Leben DooM, aber das ist eine schwierige Map, vor allem am Anfang, wenn man nur eine Pistole und vierzig Schuss hat. (Die vorherige Map hat einen Todausgang.) Wer in die falsche Richtung geht, kriegt schnell Probleme mit Health und Ammo, so dass einem die Map unspielbar hart vorkommt. Zum Glück kann man eine Menge Zeug auf dem Weg durch die recht ausgedehnte Map einsammeln, einschließlich einer BFG, mehrerer Megaarmors, einiger Soulspheres und einer Megasphere. Aber bis ich dorthin gelangt bin, habe ich vor allem das gemacht, was ich am besten kann: sterben, sterben, sterben… sterben in einem Gebäude, das halb vorhanden ist und halb in einem unerreichbaren Nichts voller dunkler Strukturen schwebt.

Nein, die Map ist nicht unspielbar schwer oder auch nur übermäßig brutal wie die modernen Trends im DooM-Mapping, sie ist gut ausgewogen und interessant. Und sie sieht auch überdurchschnittlich gut aus. Und genau das gleiche gilt für die neun vorhergehenden Maps, die ich in den letzten Tagen gespielt habe, auch. Bis jetzt kann ich diese WAD nur empfehlen. Sie ist großartig. Wer noch ein altes DooM 2 herumliegen hat und sich gzdoom installieren kann, sollte sich unbedingt Beyond Reality anschauen. Und auch, wenn man das in der ersten Map leicht denken könnte…

Beavis and Butthead als Dekoration an einer Wand

…handelt es sich keineswegs um ein JokeWAD, sondern um solides, spielfreudiges und modernes Mapping.

Über 124c41

Gaga singt Dada aus der Statt der tausend Dröhne. Ein marginalisierter macht merglig kunst aus künstlich wohrten. Sieben schnabel überdruss.

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