Happy Halloween!

Direktlink zum Video | Na, wer musste eben an das Bundeskabinett denken? 😉

Pop-Ticktack

Kaufhof-Reklame aus dem Jahr 1988 für Swatch-Armbanduhren. So sportlich und farbenfroh flitzt die Zeit vorbei, wenn man mit der neuen Pop Swatch im Fancy-Techno-Look auf der Fun-Welle schwimmt. Für 65,– -- FUNLINE -- Kaufhof

So bunt und flutsch rutscht die Zeit durch die Finger, wenn man einem Mund voller lustiger Pillen und Ohren voller menschenrechtlich hoch bedenklicher Popmusik in den tollen und farbenrohen Achtziger Jahren eine Armbanduhr kaufen geht. Auf der Fun-Welle fällt es dann beim Surfen auf: Die Zeit ist vorbei, und weder Geschmack noch Vernunft sind in den Konsumtrottel eingezogen. Nur noch 65 Deutsche Mark, voll funny, wenn die weg sind! Vom Kaufhof, dessen Reklameheinis mehr Englisch schreiben, als sie Deutsch können.

Ich frage mich ja bis heute, wie ich diese vollenthirnten Achtziger Jahre ohne bleibende Hirnschäden überlebt habe.

Rathaus

Stark mit Gimp bearbeitetes Foto vom hannöverschen Rathaus

Aus der längsten Nacht des Jahres heraus wünsche ich allen Menschen in Hannover viel Spaß bei der heutigen Wahl des Oberbürgermeisters, nachdem sich Stefan Schostok (SPD), der bisherige Würgermeister, sogar noch als zu dumm für die Korruption erwiesen hat. Es ist ja auch bald wieder Halloween. Meine Wahlempfehlung lautet, diesmal einfach in die Urne zu kacken, um dem ganzen Apparat das ihm gebührende negative soziale Feedback zu geben. Am Ergebnis wird sich dadurch nichts ändern. Es ist eben immer nur Abschaum, den es in den Parteien nach oben spült.

Mondin Zwei

1918 wurde diese Entdeckungsbehauptung von dem englischen Astrologen Sepharial (Walter Richard Old) aufgegriffen, der behauptete, dieser Himmelskörper existiere tatsächlich und sei sogar ähnlich groß wie der Mond, sei aber so dunkel, dass er überhaupt nur bei einem Transit vor der Sonne oder anderen Himmelskörpern beobachtet werden könne. (Physikalisch ist ein solcher Körper tatsächlich nicht möglich, da er absorbierte optische Strahlung als Wärmestrahlung wieder abgeben müsste und daher mit heutiger Beobachtungstechnik im Infraroten leicht auffindbar wäre.) Er gab ihm den Namen Lilith (nach der ersten Frau Adams in den Apokryphen) und sicherte durch diese einprägsame Namenswahl das dauerhafte Interesse von Astrologie-Anhängern an diesem Objekt. In den 1930er Jahren übertrug der französische Astrologe Dom Néroman (Pierre Rougié) den Namen „Lilith“ auf einen speziellen Punkt der Mondbahn, sodass das astrologische Konzept trotz der mittlerweile offensichtlichen Nichtexistenz des Himmelskörpers aufrechterhalten werden konnte

Quelle: Wikipedia-Lemma „Zweiter Erdmond“, Hervorhebung von mir