Deutschland (Symbolfoto)

Sehr scharfe Rechtskurve

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Doom 64 Retribution

Screenshot Doom 64 Retribution

Screenshot Doom 64 Retribution

Screenshot Doom 64 Retribution

Doom 64 Retribution ist ein Versuch, Doom 64 für den Sourceport gzDoom nachzubilden — und dieser Versuch ist sehr gut gelungen. Allerdings war Doom 64 etwas anders als das vertraute Doom. Es war dunkler, in seinem Monsterplacement ein bisschen brutaler, grafisch unfassbar gut (für die verwendete Engine aus den Neunziger Jahren) und… ja, dunkler. Es gibt auch ein paar Rätsel, deren Lösung so wenig naheliegend ist, dass ich in Map08 beim Versuch, den gelben Schlüssel zu holen schon glaubte, einen Bug gefunden zu haben, bis ich nach zwanzig Minuten des „Das kann doch nicht wahr sein!“ bemerkte, dass es neben den beiden Schaltern noch einen weniger offensichtlichen Schalter im vorherigen Gang gibt. 😉

Natürlich ist es nicht so unfassbar schwierig wie viele moderne Mapsets. Wer — wie ich — immer noch diese ollen Spiele spielt, sollte sich Doom 64 Retribution unbedingt mal anschauen. Es lohnt sich.

You had one job…

Fahrkartenautomat des hannöverschen Nahverkehrsbetreibers üstra (gebaut von Hoeft&Wessel), bei dem das Display auf dem Kopf stehend eingebaut wurde, so dass die gesamte Beschriftung und Benutzerschnittstelle auf dem Kopf steht.

Jede Handlung unterbrechen. Sodann die flache Hand, Handfläche in Richtung Gesicht, in schneller Bewegung gegen den oberen Stirnbereich führen, hierbei nach Möglichkeit und jeweiliger sozialer Angemessenheit ein kurzes, klatschendes Geräusch hervorrufen. Hand dort verweilen lassen, das Gesicht und die von solchen Anblicken mehr als satten Augen in der Hand verborgen, dabei leicht seufzen. Kopf etwas nach unten neigen, Oberkörper leicht vorbeugen. Stellung drei Sekunden halten, bewusst atmen. Anschließend Hand von der Stirn nehmen und zur ursprünglichen Tätigkeit zurückkehren.

Grüße auch an Hoeft&Wessel, diesem betonharte Garant für Qual und Ität von der unvergessenen Kundenverachtung der tix-Säule bis hin zum umgedrehten Display (das zum Glück nicht der reguläre und nicht einmal ein häufiger Zustand ist) von Automaten, die sich im hannöverschen Alltag immer noch oft genug weigern, Geld anzunehmen. Ich habe in meinem lustigen und bewegten Leben keine andere Stadt erlebt, in der man so häufig Probleme hat, an einem Automaten eine Fahrkarte für den Nahverkehr zu erwerben. Mögen sie stinken und brennen, zusammen mit der üstra, für immerfort stinken und brennen in einer lichterloh lodernden Hölle aus Software, Verachtung und schlechten Ideen!