Superlectron

Taschenrechner Superlectron 8A aus den Siebziger Jahren

Ich finde es ja immer wieder erheiternd, wie komisch die von Werbern ersonnenen Bezeichnungen technischer Gegenstände klingen, wie man sie mit einem Abstand von einigen Jahrzehnten erneut vernimmt: „Superlectron 8A“. Dieses Wort mag super und sogar ein bisschen lecktronisch klingen, aber es verbirgt auch recht gut, um was es geht. Man hätte ein Transistorradio so nennen können, einen Staubsauger, einen Dildo oder eben einen Taschenrechner. Ich muss da unwillkürlich an einen vergleichbar lustig benamsten Flipper aus der gleichen sprachkranken Zeit denken.

Die LED-Display-Anzeige des Taschenrechners hat es übrigens geschafft, die drei eingelegten AA-Zellen (Mignon-Batterien) binnen weniger als einer Stunde Nutzung völlig leerzunuckeln. Und der Flipper hat so ein Markstück auch in beachtlich kurzer Zeit in die Anzeige „Game Over“ verwandelt. Er spielte sich übrigens auch ein wenig ermüdend und bestach durch seine leicht einprägsame Dreitonmusik aus wenig musikwürdigen synthetischen Geräuschen.

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