Emeraldia

Emeraldia

Die Präsentation von Arcade-Spielen mit Puzzle-Charakter in den Neunziger Jahren lässt sich beim besten Willen mit keinen anderen Attributen als „kindisch“, „geschmacklos“, „nervenzerreibend“ und „Augenkrebs verursachend“ beschreiben. Wer die japanische Neunziger-Jahre-Experimentierfreude mit Farben und Musik nicht kennt und noch einmal sehen möchte: Auf YouTube gibts ein Longplay. Ich wusste übrigens gar nicht, dass von diesem Spiel auch eine englischsprachige Version existiert und habe bis heute gehofft, dass es niemals Japan verlassen hat und dort schlimmstenfalls bunte Erinnerungen im trüb gewordenen Restgeist der Veteranenverlierer in den dröhnenden Pachinko– und Pachislot-Höllen zu erwecken vermag.

Oh, ich muss dieses YouTube-Tab zumachen… schon bei der Spielmusik kann man geradezu fühlen, wie man mit viel zu großem Tempo dümmer wird. Und wenn man dann gar kurz hinschaut…

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Über 124c41

Gaga singt Dada aus der Statt der tausend Dröhne. Ein marginalisierter macht merglig kunst aus künstlich wohrten. Sieben schnabel überdruss.

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