Viereinhalb verdammte Stunden später…

Screenshot Doom mit der WAD Community Chest 2, Map 15. Der Weg zum regulären Exit ist offen (was relativ einfach ist), und der danebenliegende Weg zum geheimen Exit ist offen (was bedeutet, dass neun gut versteckte Secrets gefunden wurden).

Mit Ausnahme des Secrets im Gebäude 4 habe ich mich in „City Heat“ totgesucht, bis endlich beide Türen offen waren, so dass der Weg in die Secret-Map frei war… und nein, Map31 mache ich so schnell nicht. Sonst fange ich noch an, überall in der Welt kleine Klötzchen zu sehen, weil sich meine Wahrnehmung auf DooM-Auflösungen einstellt.

Community Chest 2 ist alles in allem ein sehr hübsches Mega-WAD, genau richtig für Menschen, die nicht unbedingt die Ultrahärte heutiger Level haben wollen. (Es ist natürlich trotzdem deutlich schwieriger als DooM 2.) In GZDoom hat es ein paar harmlose Fehler, die rein optischer Natur sind — am auffälligsten sicherlich in Map05, wo es dank eines etwas obskuren Mapping-Tricks Fenster gibt, durch die man zwar sehen, aber nicht schießen kann. (Das wurde übrigens genau so gemacht wie in Map09, „Stronghold“ in TNT Evilution, ist also quasi ein „offizieller“ Hack.) Diese „Fenster“ zeigen in GZDoom aus einigen Blickwinkeln einen HOM. Wie gesagt, es ist harmlos. Dafür stecken aber in vielen Maps interessante Ideen, die ich noch nicht jeden Tag im DooM-Mapping sehe.

Am Ende meiner ersten Halbzeit war Map11 „Beyond Pain“ die für mich schwächste Map. Sie ist nichtlinear (gut) und ausgesprochen verwirrend (nicht so gut). Aber selbst diese von mir als schwach empfundene Map ist deutlich besser als so mancher Ausfluss aus dem Gehirn Sandy Petersens, wie etwa die mit Sandypetersenness übervolle Map24 aus DooM 2, „The Chasm“…

Wer noch ein altes DooM herumliegen hat, sollte sich einen guten Sourceport besorgen (am besten GZDoom) und viele heitere Stunden mit einem 25 Jahre alten Spiel verbringen. Ich glaube übrigens nicht, dass auch nur ein einziges der heute populären Spiele in 25 Jahren noch eine aktive und produktive Modder-Szene haben wird. Das schafft nur DooM… 😉

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Über 124c41

Gaga singt Dada aus der Statt der tausend Dröhne. Ein marginalisierter macht merglig kunst aus künstlich wohrten. Sieben schnabel überdruss.

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