Faustschlag

Der Schlussakkord des „Lacrimosa“ aus Mozarts Requiem hat die ungefähre Wirkung eines aus der Finsternis schnellenden, ansatzlos geschlagenen, geraden Fausthiebes in die Fresse. Man kann geradezu fühlen, dass der Tod beim Töten schneller als Mozart beim Komponieren war, und das ist vielleicht noch deprimierender als eine Musik, die wie ein in die aussichtslose Unendlichkeit wogendes, kein Ohr erreichendes und erweichendes Seufzen klingt… und verdammt noch mal, ich wüsste zu gern, wie Mozart selbst – anstelle der Stümper, die flugs die gebieterischen leeren Stellen füllten – das „Lacrimosa“ fertiggestellt hätte.

Der Versuch von Pánczél Tamás, das „Lacrimosa“ fertigzustellen, klingt zwar zunächst sehr ungewohnt, aber deutlich mehr nach Wolfgang Amadeus „Der Bass muss ficken“ Mozart als das „Lacrimosa“ aus dem im Regelfall aufgeführten Mozart-Requiem mit Süßmeyrs Verhunzungen beim Versuch einer Fertigstellung — sehr schön klingt dabei in meinen Ohren auch die Amen-Fuge zum Abschluss, die auf eine kurze Notiz Mozarts zu seinem Requiem zurückgeht und mit motivischem Material aus dem Requiem ausgestaltet wurde.

Fröhliche Auferstehung und heiteres Eiersuchen und Häschenkuscheln euch allen!

Tränenreicher Direktlink

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Über 124c41

Gaga singt Dada aus der Statt der tausend Dröhne. Ein marginalisierter macht merglig kunst aus künstlich wohrten. Sieben schnabel überdruss.

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